Unfälle im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung (Arbeits- und Schulunfälle)

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Unfallchirurgie

Holwedestraße 16, 38118 Braunschweig

Die gesetzliche Unfallversicherung setzt sich aus den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen zusammen.

Über die gesetzliche Unfallversicherung sind in der Regel versichert:

  • Arbeitnehmer (keine Beamte)
  • Landwirte und Helfer in der Landwirtschaft (auch im Nebenerwerb)
  • Freiwillig versicherte Selbstständige
  • Kindergartenkinder/ Kindertagesstätte
  • Schüler/ Studenten
  • Ehrenamtlich Tätige
  • Vertragssportler (auch im Nebenerwerb)
  • Sondersituationen

Siehe auch: https://www.dguv.de/de/versicherung/versicherte_personen/index.jsp. Der Versicherungsschutz gilt in der Regel für die durchgeführte Tätigkeit als auch den Weg.

Nur Praxen und Krankenhäuser mit einem Durchgangsarzt dürfen die Behandlung steuern. Die gesetzliche Unfallversicherung kategorisiert Verletzungen in verschiedene Schweregrade (das sogenannte Schwerverletztenartenverfahren). Zugelassene Krankenhäuser sind daher in die Kategorien DAV, VAV und SAV eingeteilt. Das Klinikum Braunschweig nimmt am SAV (Schwerstverletztenartenverfahren) teil und darf als einzige Klinik in der Region uneingeschränkt alle Schweregrade an Verletzungen behandeln.

Beachten Sie, dass für Folgezustände eines Arbeitsunfalls der Versicherungsschutz mit den gleichen Anforderungen fortbesteht.

Vorsorge & Prävention

Die Vorsorge im Betrieb obliegt dem Unternehmen. Anregungen und Hilfe finden Sie unter: https://www.dguv.de/de/praevention/index.jsp

Ursachen & Symptome

Der Großteil der Arbeitsunfälle fällt in die Kategorie der Bagatellverletzungen. Bei Verletzungen mit Eröffnung der Haut sollten Sie immer Ihren Tetanusschutz checken.

Folgende Anzeichen bei Kopfverletzungen sollten an eine Mitbeteiligung des Hirnes denken lassen und erfordern eine umgehende Abklärung:

  • (Vorübergehende) Bewusstlosigkeit
  • Erinnerungslücke
  • Verwirrtheit
  • Schwindel
  • Erbrechen/ Übelkeit
  • Innere Kopfschmerz

Folgende Anzeichen sollten an einen Knochenbruch denken lassen:

Indirekte Zeichen: Schwellung, Schmerz, Fehlende Belastbarkeit, fehlende Beweglichkeit

Direkte Zeichen: Fehlstellung, direkte Sicht des Knochens, Knochenreiben

Diagnostik

Im Klinikum Braunschweig stehen rund um die Uhr an 7 Tagen der Woche alle akut, notwendigen Untersuchungsverfahren bei Unfällen zur Verfügung. Bei fehlender Dringlichkeit müssen diese jedoch nachfolgend im ambulanten Bereich erfolgen.

Therapie & Verfahren

In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie können alle Verletzungen rund um die Uhr nach Dringlichkeit behandelt werden. Zum Glück muss nicht jeder Patient operiert werden. Die nicht-operative Therapie mit ggf. Gips, Schienenbehandlung und frühzeitiger Mobilisierung hat weiterhin ihren Platz in der modernen Unfallchirurgie. Muss jedoch operiert werden, stehen die modernsten Techniken, Bildverfahren und Implantate zur Verfügung. Ein Großteil der Operationen kann minimal-invasiv und damit gewebeschonend erfolgen. Im Gelenkbereich kann dies durch die Arthroskopie („Gelenkspiegelung“) erfolgen.

Nachsorge & Rehabilitation

Im Heilverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung dürfen Krankschreibung und Verordnungen von Therapien nur durch einen bevollmächtigten Arzt erfolgen. Dies sind die so genannten Durchgangsärzte. Sie brauchen hierfür keine Überweisung. Schwere Fälle bleiben häufig an den Kliniken angebunden. Die unmittelbaren Kontrollen können durch einen Durchgangsarzt vor Ort erfolgen.

Einen Durchgangsarzt in Ihrer Nähe finden Sie unter http://lviweb.dguv.de/faces/partner-task-flow/SDLG_PartnerSuchen?_adf.ctrl-state=f1tqcg7jg_35

Eine Besonderheit des BG-lichen Heilverfahrend ist die erweiterte, ambulante Physiotherapie (EAP). Nur wenige Rehabilitationszentren besitzen hierfür die Zulassung. Das ambulante Reha-Zentrum des Klinikums hat diese Zulassung (LINK zum REHA Zentrum) . Weitere Einrichtungen in Ihrer Nähe finden Sie unter: http://lviweb.dguv.de/faces/EAP?_adf.ctrl-state=f1tqcg7jg_3

Sollten Sie aufgrund des Unfalls unter psychischen Belastungsstörungen leiden, sieht die BG hierfür ein spezielles Verfahren vor.
Näheres finden Sie unter: http://lviweb.dguv.de/faces/partner-task-flow/SDLG_PartnerSuchen?_adf.ctrl-state=f1tqcg7jg_57

Partner

DGU - Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V.
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Fax: 030 340 60 36 21
TraumaNetzwerk DGU
Wilhelm-Hale-Straße 46b, 80639 München
Fax: 089 540 481 105
AO Foundation
DGUV - Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
Glinkastraße 40, 10117 Berlin
Fax: 030 13001 9876