Seit Ende September läuft im Klinikum Braunschweig die Kampagne „Be a flu fighter! Mach mit und kämpf mit uns gegen die Grippe“. Ziel ist es, Klinikumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter für die Grippeschutzimpfung zu gewinnen.

Am gestrigen Mittwoch informierte sich Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann über die Aktion. „Wer Menschen heilt und pflegt, kann sich schnell anstecken und sie oder er kann das Virus auch auf bereits kranke Menschen übertragen - diese Beschäftigten sollten sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um andere und sich selbst zu schützen“, erklärte Dr. Carola Reimann ihr Interesse.

Eine Haltung, die auch Professor Wilfried Bautsch, Chefarzt des Instituts für Mikrobiologie, Immunologie und Krankenhaushygiene am Klinikum, unterstützt: „Viele unterschätzen die Gefahren, die von einer richtigen Grippe ausgehen. Sie verwechseln diese oftmals mit einem „grippalen Infekt“, den man nach ein paar Tagen Bettruhe überstanden hat. Eine richtige Grippe verläuft deutlich schwerer und kann sogar tödlich enden. Das Risiko einer eigenen Grippeerkrankung und die damit einhergehende Gefährdung unserer Patienten wird leider immer noch unterschätzt, gerade auch von medizinischem Personal.“

„Um hier in unserem Haus entgegenzuwirken, haben wir im Spätsommer eine intensive Werbekampagne gestartet“, erläutert Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert. „Zusätzlich zu persönlichen Anschreiben an die Mitarbeitenden, werben wir mit einer unübersehbaren Plakataktion für die Kampagne. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Bereichen unserer Häuser fordern als Flu Fighter, also Grippekämpfer, mit ironisch überzeichneten kämpferischen Posen und Slogans zur Teilnahme auf. Ein weiterer Baustein ist der Einsatz von Impfteams, die quasi am jeweiligen Arbeitsplatz die Impfung vornehmen.“

Und die Kampagne trägt Früchte. Bislang ließen sich mit 1.300 Geimpften fast ein Viertel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Braunschweig vor der Grippe schützen.

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