Seite an Seite gegen Krebs: Das Städtische Klinikum Braunschweig ist Partner des aktuell von der Deutschen Krebshilfe anerkannten onkologischen Spitzenzentrums „Comprehensive Cancer Center“ Niedersachsen – kurz CCC-N.

Die Medizinische Hochschule Hannover und das Universitätsklinikum Göttingen haben sich um eine Förderung als Onkologisches Spitzenzentrum bei der Deutschen Krebshilfe beworben und gehen nun mit der Gründung des CCC-N künftig gemeinsame Wege. Die Anerkennung zum Onkologischen Spitzenzentrum folgte am 3. Februar 2021. Dabei werden ausgewählte Partner mit einbezogen, so auch das Klinikum Braunschweig.

„Wir freuen uns im Tumorzentrum Braunschweig sehr, dass wir als aktiver Partner am onkologischen Spitzenzentrum CCC-N beteiligt sind. Dadurch ermöglichen wir unseren Patientinnen und Patienten Zugang zu klinischen Studien und innovativeren Therapiemöglichkeiten “, so Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, Chefarzt für Strahlentherapie und Radioonkologie am Klinikum Braunschweig sowie Sprecher des Cancer Centers. Auch der Ärztliche Direktor, Dr. Thomas Bartkiewicz, begrüßt diese Zusammenarbeit sehr: „Als Maximalversorger der Region auf universitärem Niveau gratulieren wir der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Universitätsklinikum Göttingen zur wichtigen Auszeichnung als Onkologisches Spitzenzentrum. Wir freuen uns, eins von sechs ausgewählten Krankenhäusern zu sein, das die besondere Expertise sowie personelle und apparative Ausstattung vorweisen kann und somit ein Teil des CCC-N ist.“

„Als starker Kooperationspartner des CCC-N beteiligen wir uns an der zukunftsorientierten Versorgung von Krebspatientinnen und –patienten. Dieser Zusammenschluss motiviert uns für die Zukunft“, erklärt die Koordinatorin des Cancer Centers Braunschweig, Dr. med. Claudia Dietrich.

Das Ziel des landesweit agierenden Krebszentrums ist die Bündelung interdisziplinärer präklinischer und klinischer Krebsforschung und herausragender Expertise für die Patientenversorgung. Für die überregionale Verwirklichung dieses Vorhabens, werden auch nicht-universitäre medizinische Versorgungseinrichtungen der Krebsmedizin über die Landesgrenzen hinweg mit einbezogen.

Aktuell hat das CCC Niedersachsen 16 Kooperationspartner, darunter Krankenhäuser, niedergelassene Fachärzte und Reha-Einrichtungen. Neben dem Städtischen Klinikum Braunschweig wurden demnach unter anderem die Kliniken in Bielefeld, Paderborn, Wolfsburg, Celle, Hildesheim und des Kreises Hannover mit in den Verbund des CCC-N aufgenommen.

Weitere Informationen unter: www.ccc-niedersachsen.eu.