Feierlich wurden in der Dornse im Altstadtrathaus in Braunschweig die Zeugnisse an 26 vietnamesische Medizinstudierende überreicht. Sechs Absolventen wurden vom Klinikum Braunschweig direkt übernommen und können sich künftig zu Fachärzten weiterbilden lassen.

„Es ist bemerkenswert, dass alle Medizinstudierenden, welche im letzten Jahr ihr Praktisches Jahr bei uns in der Region angefangen haben nun nach zehn Monaten ihr Abschlusszeugnis in den Händen halten können. Besonders freut mich hierbei, dass wir dank der erfolgreichen Kooperation, um sechs junge engagierte Medizinerinnen und Mediziner reicher geworden sind“, sagte Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz.

Im April 2019 hatten 26 vietnamesische Medizinstudierende ihr Praktisches Jahr (PJ) in Krankenhäusern der Region begonnen, davon 18 im Klinikum Braunschweig. Die vietnamesischen PJler hatten damals bereits in ihrer Heimat ein Examen nach deutschem Curriculum in Deutsch und Englisch abgelegt.

In Niedersachsen ist das Klinikum Braunschweig federführend bei der Integration und Kooperation der ärztlichen internationalen Nachwuchsförderung mit PJ-Studierenden aus Vietnam. Gemeinsam mit dem Klinikum Wolfsburg (4 PJler), dem Klinikum Wolfenbüttel (3 PJler) und dem Herzogin-Elisabeth-Hospital (HEH) (1 PJler) wurde die Kooperation unterstützt.

Die Ausbildung der jungen Vietnamesen in Deutschland resultiert aus einer Kooperation mit der Vietnamese-German Faculty of Medicine (VGFM). Dieses Joint Venture wurde 2013 gegründet - zwischen der Pham Ngoc Thach Universität in Ho-Chi-Minh-Stadt und der Universitätsmedizin Mainz. Unter Beteiligung vietnamesischer und deutscher Hochschullehrer werden dabei Medizinstudierende nach der Mainzer Studienordnung vom 18. Juli 2011 ausgebildet.

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