Städtisches Klinikum Braunschweig klärt über Schlaganfälle auf
Oft fängt es mit einem Schwäche- und Taubheitsgefühl an, dann geht es ganz schnell – Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen und alles dreht sich. Ein Schlaganfall, meist kommt er ohne Vorwarnung. Treffen kann es grundsätzlich jeden, rund 1 aus 1000 Menschen ist pro Jahr betroffen. Neben schnellem Handeln bei Eintreten des Schlaganfalls ist besonders die Nachsorge ein zentraler Baustein der anschließenden Genesung.
Deshalb lädt das skbs am Mittwoch, 12. Mai, zwischen 15 und 17 Uhr zu einer Veranstaltung zum „Tag gegen den Schlaganfall” im Untergeschoss des Gebäudeteils Ost am Standort Salzdahlumer Straße / Fichtengrund ein. Neben einer Vitalparameter-Messung, also dem Überprüfen von Puls, Sauerstoffsättigung und Blutdruck können Interessierte auch erfahren, wie es sich mit den Folgen eines Schlaganfalls im Alltag leben lässt. Beim „Frühstück mit einem Arm” werden die Herausforderungen deutlich aufgezeigt.
Darüber hinaus gibt es noch Möglichkeiten, in den direkten Austausch mit den Spezialisten des skbs zu treten. An Info-Ständen klären unsere Mediziner über mögliche Selbsthilfegruppen, Krankengymnastik, Logopädie, Ergotherapie und Neuropsychologie auf.
Zudem gibt Mazen Abu-Mugheisib, Leitender Oberarzt der Neurologie, ein Update in der akuten und präventiven Therapie des ischämischen Schlaganfalls. Sabine Monien, Leitende Physiotherapeutin des skbs, berichtet über die Physiotherapie-Möglichkeiten auf der Stroke Unit. Unter dem Titel „Wir bringen Sie wieder ins Gleichgewicht“ geht es um die Wiederherstellung der motorischen Fertigkeiten. Alexandra von Schreiber und Mia Evers, Logopädinnen in der Neurologie, zeigen in ihrem Fachvortrag ein unterschätztes Risiko auf: Das Schlucken nach dem Schlaganfall.
Das skbs freut sich auf zahlreiche Besucher und einen regen Austausch.
