Wipshäuser Löwen spenden 15.000 Euro an die Kinderklinik

Leidenschaft für Fußball und gemeinsames Engagement für den guten Zweck liegen beim Fußballfanclub Wipshäuser Löwen nah beieinander: Beachtliche 15.000 Euro spendete der Verein Anfang März an die Kinder - und Jugendklinik des Städtischen Klinikums Braunschweig (skbs). Eine
große Summe für einen Verein mit 40 Mitgliedern.
Anderthalb Jahrzehnte Engagement
„Die Realität ist aber, dass mittlerweile fast das ganze Dorf an dem Spendenveranstaltungen teilnimmt“, erklärt Lennart Lühn von den „Löwen“. „Auf dem Dorf kümmert man sich untereinander nochmal ganz anders um seinen Nächsten und dort muss es ja nicht aufhören.“
Bereits seit gut 15 Jahren unterstützt der Verein die Kinderklinik des skbs. Dabei sind mittlerweile fast 100.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen. „Der Elan ist über die Jahre sicherlich nicht weniger geworden. Und wenn man dann hier vor Ort sieht, wofür das Geld genutzt wird, dann macht einen das schon stolz, was man als Gemeinschaft erreichen kann“, so Lühn.
Auch für dieses Jahr ist der Termin für das Spendengrillen in Wipshausen fest eingeplant. „Wir machen das immer am spielfreien Wochenende im November“, berichtet Steffen Ansorge. Damit fällt das Event voraussichtlich auf den 14. November. Auch ein Spendenlauf ist in Planung.
Spenden erlauben der Kinderklinik „das gewisse Etwas”
Wie wichtig solche Spenden für die Kinderklinik sind, erklärt Dr. Med. Andreas Beilken, Chefarzt der Kinderklinik: „Durch Spenden ist es uns möglich, den Kindern und Eltern auch mal etwas Besonderes zu bieten, was sonst vielleicht nicht im Budget wäre.” Durch die Spendengelder sollen dieses Mal bessere Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern geschaffen werden, deren Kinder stationär eingeliefert werden. „Wenn noch etwas übrigbleibt, wollen wir die Klinik gerne noch etwas kindgerechter gestalten.”
Die Umgestaltung und Ausstattung der Kinderklinik ist speziell vor dem Hintergrund des Neubaus und dem damit verbundenen Umzug etwas auf der Strecke geblieben. „Man darf nicht vergessen, dass die Klinik ja kein Profitunternehmen ist und Gelder sehr gezielt verteilt werden. Dadurch, dass die Kinderklinik ja aktuell eigentlich nur in einem provisorischen Gebäude ist, war es mit Blick auf die Zukunft schwer, für Verbesserungen Mittel zu bekommen. Umso wichtiger sind dann solche Spenden, die nicht nur Basisanschaffungen erlauben, sondern uns Spielraum für das gewisse Etwas geben”, erklärt Helmut Reise, Vorstand des Fördervereins des Klinikums.
Bildunterschrift:
Große Freude bei der Spendenübergabe . V. l. n. r.: Lennart Lühn, Dr. Andreas Beilken, Steffen Ansorge, Helmut Reise, Christine Wolnik und Ulrike Bohle. Foto: skbs/Björn Petersen
Aktuelle Zahlen -Daten -Fakten zum Klinikum
Mit 1.475 vollstationären Planbetten sowie 24 teilstationären Planbetten und 4. 489 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus (fast 5.000 inkl. Tochtergesellschaften) ist das Klinikum Braunschweig eines der größten Arbeitgeber in der Region. Es versorgt als Krankenhaus der Maximalversorgung auf universitärem Niveau die Region Braunschweig mit rund 1,2 Millionen Einwohnern.
Mit 22 Kliniken, 10 selbst ständigen klinischen Abteilungen und 8 Instituten wird nahezu das komplette Fächerspektrum der Medizin abgedeckt. Pro Jahr werden mehr als 50.000 Patienten stationär und rund 200.000 ambulant behandelt.
Zwei Standorte gehören zum Städtischen Klinikum:
• Klinikum Salzdahlumer Straße (zukünftig Fichtengrund)
• Klinikum Celler Straße
und das skbs Reha -Sportzentrum in der Nîmes Straße und das Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) in der Theodor -Heuss -Straße.
Das Klinikum hat einen Umsatz von rund 460 Millionen Euro pro Jahr.