Neuer Chefarzt in der Klinik für Plastische-, Ästhetische- und Handchirurgie: Dr. Cord Christian Corterier

16.01.2026

Dr. Cord Christian Corterier ist neuer Chefarzt der nun eigenständigen Klinik für Plastische-, Ästhetische- und Handchirurgie am Städtischen Klinikum Braunschweig (skbs). Bislang war der Fachbereich eine Abteilung der Unfallchirurgie.

Dr. Cord Christian Corterier war zuletzt Leitender Oberarzt in der Klinik für Plastische- und Handchirurgie/Brandverletztenzentrum der BG-Kliniken Bergmannstrost in Halle. Der 49-Jährige studierte an der Friedrich Schiller-Universität zu Jena sowie an der Medizinischen Hochschule Hannover und promovierte an der medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Dr. Cord Christian Corterier ist Facharzt für Plastische Chirurgie und besitzt die Zusatzbezeichnung Handchirurgie. Seine klinische Laufbahn startete der gebürtige Hannoveraner am Klinikum Neustadt in Holstein. Danach folgten Stationen in den BG-Kliniken Bergmannstrost in Halle sowie im Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam.

Eine besondere Expertise bringt Dr. Corterier auf dem Gebiet der Mikrochirurgie mit. Diese filigrane chirurgische Operationstechnik ermöglicht durch spezielle Instrumente Schnitte und Nähte an feinsten Strukturen. Angewendet wird diese Technik in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie beispielsweise bei der Übertragung von mikrovaskulär angeschlossenem Gewebe zur Rekonstruktion verletzter Körperregionen. Bei der so genannten „freien Lappenplastik“ wird das Gewebe vollständig von der Entnahmestelle, etwa dem Rückenmuskel, abgelöst und anschließend am Ort der Defektdeckung wieder an das Gefäßsystem angeschlossen.

Als neuer Chefarzt möchte Dr. Corterier nicht nur diese Technik einführen, sondern das gesamte Spektrum der Plastischen-, Ästhetischen- und Handchirurgie weiter ausbauen. Besonders wichtig ist ihm dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen. „Nur gemeinsam können wir komplexe Rekonstruktionen nach Verbrennungen, Unfällen und Tumorerkrankungen ermöglichen und im besten Sinne für unsere Patientinnen und Patienten handeln.“ Insbesondere die breite Expertise im skbs habe ihn für die neue berufliche Herausforderung begeistert: „Das Städtische Klinikum Braunschweig macht als Haus der Maximalversorgung eine Vielzahl von interdisziplinären Behandlungen möglich. Es ist mir ein Anliegen, die Schnittstellen zu stärken und die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fachbereiche auszubauen.“

Aktuelle Zahlen-Daten-Fakten zum skbs

Mit 1.475 vollstationären Planbetten sowie 24 teilstationären Planbetten und 4.489 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus (fast 5.000 inkl. Tochtergesellschaften) ist das Klinikum Braunschweig eines der größten Arbeitgeber in der Region. Es versorgt als Krankenhaus der Maximalversorgung auf universitärem Niveau die Region Braunschweig mit rund 1,2 Millionen Einwohnern. Mit 22 Kliniken, 10 selbstständigen klinischen Abteilungen und 8 Instituten wird nahezu das komplette Fächerspektrum der Medizin abgedeckt. Pro Jahr werden mehr als 50.000 Patienten stationär und rund 200.000 ambulant behandelt.

Zwei Standorte gehören zum Städtischen Klinikum:

  • Klinikum Salzdahlumer Straße
  • Klinikum Celler Straße
  • das skbs Reha-Sportzentrum in der Nîmes Straße
  • und das Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) in der Theodor-Heuss-Straße.

Das Klinikum hat einen Umsatz von rund 460 Millionen Euro pro Jahr.

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