Unser Buchtipp im April 2019

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Daniel Speck
Piccola Sicilia
Fischer 2018 
621 Seiten
 

Tunis 1942: Piccola Sicilia ist das bunte italienische Einwandererviertel. Drei Religionen leben in gute Nachbarschaft zusammen, bis der Krieg das Land erreicht.Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal in der jetzigen Zeit, als die Berliner Archäologin Nora versucht, Informationen über ihren verschollenen Großvater zu sammeln. Sein Verschwinden als Wehrmachtssoldat in Nordafrika war das große Geheimnis ihrer Familie. In Tunis trifft sie eine unbekannte Verwandte, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis.Die zweite Zeitebene erzählt den 2. Weltkrieg aus der Sicht der Juden von Tunis. Moritz Reincke begegnet in Tunis der faszinierenden Jüdin Yasmina und dem Pianisten Victor.Den größten Teil des Buches nimmt Moritz’ Geschichte ein - wie er als Fotograf nach Tunis kam und dort eine Familie zu seinem Schicksal wurde.Inspiriert wurde Daniel Speck von einer wahren Geschichte.Der Autor wurde 1969 in München geboren. Mit seinem Roman „Bella Germania“ hatte er auf Anhieb großen Erfolg. Er studierte Filmgeschichte in München. Bekannt ist er als Drehbuchautor, z.b. von Jan Weilers „Maria, ihm schmeckt’s nicht“. Für „Meine verrückte türkische Hochzeit“ erhielt er den Grimme-Preis und den Bayrischen Fernsehpreis. Als Dozent an Filmhochschulen ist er in Deutschland und Italien tätig.