Prof. Dr. Dr. Guido Schumacher

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  • Mitgliedschaften
  • Auszeichnungen & Publikationen
 Prof. Dr. Dr. Guido Schumacher

Prof. Dr. Dr. Guido Schumacher

Salzdahlumer Straße 90, 38126 Braunschweig
Fax: 0531 595 2090

Geburtsort

Bonn

Beruflicher Werdegang

Schulische Ausbildung
  • Merzschule Stuttgart mit Erlangung der Hochschulreife

  • Studium der Humanmedizin an der Universität Florenz in Italien mit Abschluß der „Ärztlichen Vorprüfung“

  • Fortsetzung des Studiums der Humanmedizin an der Freien Universität Berlin mit Abschluss der Ärztlichen Prüfung
Klinischer Werdegang
  • Arzt im Praktikum in der Abteilung für Allgemeinchirurgie des Städtischen Krankenhauses Gütersloh. Leitung: PD Dr. W. Koch

  • Assistenzarzt in der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie in der Charité Campus Virchow Klinikum der Humboldt Universität Berlin. Direktor: Prof. Dr. P. Neuhaus

  • Erlangung des Facharzttitels für Chirurgie

  • Erlangung des Facharzttitels für Viszeralchirurgie

  • Erlangung des Facharzttitels für Onkologische Chirurgie (European Board of Surgery Qualifications)

  • Oberarzt in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Charité Campus Virchow Klinikum (Direktor: Prof. Dr. Peter Neuhaus)

  • Ernennung zum Chefarzt der Klinik für Chirurgie des Städtischen Klinikums Braunschweig

  • Ernennung zum stellvertretenden Landesvorsitzenden von Niedersachsen des Berufsverbandes der Deutschen Chirurgen (BDC)

Wissenschaftlicher Werdegang
  • Forschung im Bereich der Tumorimmunologie im Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart. Projekt: Aktive spezifische Immunisierung gegen Tumoren im klinischen Versuch nach Herstellung einer Vakzine aus autologem Tumormaterial in Kollaboration mit Prof. Dr. V. Schirrmacher aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg

  • Ernennung zum des Doktor der Medizin (Dr. med.) nach erfolgreicher Promotion (Verwendung des 13C-Coffein-Atemtestes zur Überprüfung der Aktivität des Cytochroms P450IA2 bei Rauchern und Nichtrauchern). Doktorvater: Prof. Dr. Hans Helge, ehem. Leiter der Kinderklinik der Freien Universität Berlin (Kaiser Auguste Viktoria Haus)

  • Forschungsausbildung für 2 Jahre als visitierender Wissenschaftler in der Abteilung für „Thoracic and Cardiovascular Surgery“ an der University of Texas, M.D. Anderson Cancer Center in Houston, Texas, USA, Leiter: Prof. Dr. Jack A. Roth. Prof. Dr. Roth war zu der Zeit einer der renommiertesten Wissenschaftler unserer Zeit im Bereich der Gentherapie bei Tumoren unter Verwendung des Tumor Suppressorgens p53 mit adenoviralen Vektoren

  • Ernennung zum Privatdozenten nach erfolgreicher Habilitation (2-Methoxyestradiol als neue Substanz zur Behandlung solider Tumore)

  • Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor der Charité

  • Ernennung zum Ehrendoktor der Burdenko Akademie in Voronezh, Russland für besondere Leistungen im Bereich Lehre und Ausbildung

Qualifikation

Gutachter für wissenschaftliche Zeitschriften
  • Journal of Gastroenterology and Hepatology (Mitglied im Editorial Board) 
  • International Journal of Colorectal Disease
  • Journal of Surgical Research
  • Journal of Cellular Biochemistry
  • Transplant International
  • The European Journal of Pharmacology
  • European Surgical Research
  • International Journal of Surgical Oncology (Guest Editor)
  • Gastroenterology Research and Practice (Lead Guest Editor)
Lehraktivitäten
  • Regelmäßige Teilnahme an der chirurgischen Hauptvorlesung der Charité
  • Operationskurs an der Leiche für Studenten der Charité Berlin
  • Kurs zur Examensvorbereitung an der Charité Berlin
  • Regelmäßige Tätigkeit als Prüfer für Staatsexamina der Charité und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
  • Leitung einer Studentengruppe pro Semester für Studentenpraktika
  • Betreuung von Doktoranden als Doktorvater mit experimentellen und klinischen Themen (bislang 15 erfolgreich beendet)
  • Kooperation mit der Burdenko Akademie in Voronezh, Russland, mit Abhalten von Vorlesungen zum gesamtem Bereich der Viszeralchirurgie für Studenten unterschiedlichen Semesters
  • Kontinuierliche Betreuung von PJ-Studenten durch Einbeziehen in den Alltag
  • Vorlesungsreihe für PJ-Studenten
  • Nahtkurse für Assistenzärzte aus dem eigenen und benachbarten Krankenhäusern
  • Regelmäßige Gestaltung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte und Allgemeinbevölkerung
  • Gestaltung und Durchführung des Unterrichts für Pflegepersonal zur Zusatzausbildung Onkologie
  • Gestaltung und Durchführung des Unterrichts für Pflegepersonal zur Zusatzausbildung OP-Schwester

Fachgebiete

  • Chirurgie

Schwerpunkte

Krebschirurgie
Umfasst alle Operationen an Speiseröhre, Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm und Mastdarm, aber auch an der Schilddrüse und Weichteiltumoren

Schlüssellochoperationen
Gallenblase, Blinddarm, Leistenbruch, Zwerchfellbruch, Bauchdeckenbruch, Nebennierentumoren und entzündete Darmabschnitte werden regelhaft mit dieser Technik operiert. Krebserkrankungen im Bereich des Darms werden häufig und zunehmend auf diese Weise operiert.

Schilddrüsenchirurgie
Schilddrüsenkrebs und Kröpfe werden nach modernen Standards in guter Kooperation mit den niedergelassenen Nuklearmedizinern und Hausärzten operiert.

Diabetische Füße und Extremitäten
In Kooperation mit den Diabetologen werden Extremitäten mit schlechter Durchblutung möglichst Extremitäten erhaltend operiert. Die dazu benötigte große Erfahrung wird durch spezialisierte Chirurgen und Internisten gewährleistet.

Proktologie
Sehr viele Menschen leiden an Hämorrhoiden oder anderen Erkrankungen im Analbereich. Auch hier besteht eine Spezialisierung mit mehreren speziell ausgebildeten Chirurgen zur Verfügung

Die besondere Kennzeichnung von Professor Schumacher und damit auch des Städtischen Klinikums Braunschweig ist die enge Zusammenarbeit mit Ärzten anderer Abteilungen, anderer Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzten.

Alle Patienten mit bösartigen Erkrankungen werden im Rahmen des Cancer Centers Braunschweig in Zusammenarbeit mit Spezialisten aller beteiligten Abteilungen sowie niedergelassenen Ärzten behandelt. Die Spezialisten, die an den wöchentlichen Konferenzen teilnehmen und gemeinsam die Behandlung jedes Patienten diskutieren und beschließen sind Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Radioonkologen, Radiologen, Pathologen und niedergelassene Onkologen. Bei Patienten, die für die Therapieentscheidung weitere Spezialisten benötigen, nehmen diese im Einzelfall ebenfalls teil. So sind z.B. die Kinderärzte bei Minderjährigen mit bösartigen Erkrankungen eng mit einbezogen.

Bei Patienten mit speziellen gutartigen, jedoch komplexen Erkrankungen, wie es bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen der Fall ist, sind wiederum andere Spezialisten beteiligt. Dies sind neben den Chirurgen die Gastroenterologen und häufig spezialisierte Kinderärzte.

Jedes Organ und jede OP-Technik wird von einem besonderen Kompetenzteam betreut, so dass für jeden Patienten die höchste Qualität der Behandlung sicher gestellt werden kann.

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie (CAO)
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie - Gastrointestinaltrakt (CAO-GI)
  • Berliner Chirurgische Gesellschaft
  • Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
  • Berliner Krebsgesellschaft (BKG)
  • European Association for Cancer Research (EACR)
  • European Association of Surgical Oncology (ESSO)
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Perioperative Medizin (CAPM)
  • Selbsthilfeorganisation „Krebspatienten helfen Krebspatienten
  • Nordwestdeutsche Gesellschaft für Chirurgie (NWDGCH)
  • Förderverein des Klinikums Braunschweig
  • Selbsthilfegruppe der Patienten mit künstlichem Darmausgang (ILCO)

Auszeichnungen und Preise

1998: Posterpreis der chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für molekulare Diagnostik und Therapie (CAMO)

2003: Reisestipendium der International Liver Transplantation Society (ILTS)

2004: Preis bester Vortrag der European Society of Organ Transplantation (ESOT)

2005: Reisestipendium der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC)