Synonyme
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PRL; Laktotropes Hormon; Laktotropin |
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Anforderungskarte
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15 Immunologie |
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Messtage
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Mo-Fr |
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Indikation
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Prolaktin wird im Hypophysenvorderlappen synthetisiert. Seine episodische Sekretion wird durch den Prolaktin-Hemmfaktor (PIF) gesteuert. Zielorgan für Prolaktin ist die Milchdrüse der Brust, deren Entwicklung und Differenzierung es fördert. Daneben hat es Stoffwechselwirkungen (z.B. Retention von Phosphor, Kalium und Stickstoff) und ähnelt damit dem Wachstumshormon. Während der Schwangerschaft steigt unter Einfluß von hohen Östrogen- und Progesteronspiegeln die Konzentration von Prolaktin. Vor der Geburt verhindern Östrogene die Laktation. Durch den raschen postpartalen Östrogenabfall setzt dann die prolaktinstimulierte Laktation ein. Bei nichtstillenden Frauen sinkt das Prolaktin innerhalb von 1 – 2 Monaten auf Basalwerte. Bei stillenden Müttern bleibt das Prolaktin bis zu 2 Jahre nach der Geburt erhöht. Stimulus ist der häufige Saugreiz.Bei Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion kann ein Anstieg des TRH (Thyreotropin Releasing Hormone) eine Stimulation der Prolaktinsekretion bewirken. In seltenen Fällen führt wegen der veränderten Clearance eine Niereninsuffizienz zu erhöhten Prolaktinkonzentrationen. Schlaf, körperliche Arbeit und Stress gehören ebenfalls zu den Stimulatoren der Prolaktinausschüttung. Des Weiteren beeinflussen diverse Medikamente die Prolaktinkonzentration. |
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Präanalytik
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Blutentnahme unter jeweils gleichen Bedingungen (stehend, sitzend, liegend)Technik der Venenpunktion siehe Blutentnahmetechnik |
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Menge/Material
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0.5 ml Serum |
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Probenstabilität
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20-25 °C |
4-8°C |
-20°C |
Serum |
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7 Tage |
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Messverfahren
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CMIA (Chemiflex) |
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Referenzbereich/Einheit |
Alter |
weiblich |
männlich |
Einheit |
Erwachsene |
5.18 – 26.53 |
3.46 – 19.4 |
ng/ml |
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Alters- und geschlechtsabhängiger Referenzbereich bei Kindern siehe Befundbericht |
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Interpretation
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Die Prolaktin-Bestimmung ist geeignet, eventuelle Störungen im Regelkreis Hypothalamus-Hypophyse-Gonaden nachzuweisen. Hyperprolaktinämie (bei Frauen und Männern) ist eine der wesentlichsten Ursachen für Fertilitätsstörungen. Bei der Abklärung von anovulatorischen Zyklen, Galaktorrhoe, Amenorrhoe, Gynäkomastie, Prämenstruelles Syndrom, Azoospermie und bei Verdacht auf Hypophysentumoren gehört eine Prolaktin-Bestimmung zur Basisdiagnostik. |
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