Pathologie

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Pa­tho­lo­gie

Celler Straße 38, 38114 Braunschweig
Fax: +49 531 595 3449

Die verlässliche Schnittstelle zwischen Diagnose und Therapie.

In der Diagnostik zahlreicher Erkrankungen, insbesondere neoplastischer Erkrankungen (z.B. Krebs), haben gewebe- und zellkundliche Analysen (Histologie/ Zytologie) eine zentrale Rolle. Sie werden durch umfangreiche Verfahren der Molekularpathologie/-biologie ergänzt. Die molekularen Verfahren unterstützen die diagnostische Tätigkeit und sind elementar zur Einschätzung prädiktiver und prognostischer Faktoren. Die zell-, gewebe- und molekularbasierte Kategorisierung von Erkrankungen ist Basis des klinisch-therapeutischen Vorgehens, insbesondere bei Tumorerkrankungen. Zusätzlich zur umfassenden Tätigkeit der Pathologie in der Krankheitsdiagnostik, erfüllt sie entscheidende Funktionen in der Therapieüberwachung und Therapiebegleitung im Rahmen moderner Therapiekonzepte. Dies ist besonders gegeben bei Tumorerkrankungen, trifft jedoch auch auf andere Erkrankungen, wie z. B. die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen zu. Die Pathologie ist darüber hinaus ein fester Bestandteil zahlreicher Programme zur Krebsfrüherkennung/Krebsvorsorge (z. B. Magen-Darmspiegelung, Gebärmuttermundabstrich). Durch die Tätigkeit der Pathologie, einschließlich des Obduktionswesens, werden wichtige Aufgaben in der Qualitätssicherung der klinischen Medizin erfüllt. Das Fach Pathologie stellt die entscheidende Brückenfunktion zur klinisch relevanten Grundlagenforschung dar und ist ein wichtiger Bestandteil der hochschulmedizinischen Lehre.

Top Themen

Histologie
Gewebekundliche Aufarbeitung von allen zur Einsendung gelangenden Gewebetypen entsprechend der Fragestellungen und aktuellen Richtlinien.
Immunhistologie
Standardisierte Visualisierung der Lokalisation von Proteinen in Zellen und Zellverbänden/ Geweben mittels antikörpervermittelter Verfahren im Rahmen der diagnostischen Tätigkeit und zur Charakterisierung therapeutisch relevanter Zielstrukturen.
Histochemie
Nutzung chemischer, meist enzymvermittelter Reaktionen zur Darstellung von Zell- bzw. Gewebeeigenschaften im Rahmen diagnostischer Algorithmen.
Zytologie
Verwendung von Zellpräparationen aus Flüssigkeiten oder Abstrichen zur Diagnostik, die z. B. durch Verfahren der Immunzytologie ergänzt wird.

Wichtige Kontakte

Zentrale Einrichtung für Molekulare Diagnostik
 Zentrale Einrichtung für Molekulare Diagnostik
Celler Straße 38, 38114 Braunschweig
Fax: +49 531 595 3449
Praxis für Pathologie
 Praxis für Pathologie
Celler Straße 38, 38126 Braunschweig
Fax: +49 531 595 3449

Aktuelles

Unser medizinisches Leistungsspektrum für Ihre Gesundheit

Das Institut für Pathologie im Klinikum Braunschweig und im MVZ des Klinikums bietet eine nach DAkkS akkreditierte moderne histopathologische, zytopathologische und molekularpathologische Diagnostik auf höchstem Niveau an. Zum Leistungsspektrum zählt auch die Obduktionstätigkeit. Erreichbarkeit, Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und enger interdisziplinärer Austausch kennzeichnen unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit den klinischen Partnern. Das Leistungsspektrum des Instituts für Pathologie ist auf die Bedürfnisse der medizinischen Versorgung durch niedergelassene Ärzte, Praxisverbünde, Kliniken, Fachkliniken und Maximalversorger ausgerichtet. Es umfasst als Basismodule Histologie, Zytologie, Molekularpathologie und die Obduktionstätigkeit. Zusätzlich gibt es zahlreiche fachspezifische Spezialisierungen. Über unsere Zentrale Einrichtung für Molekulare Diagnostik bieten wir zudem das vollumfängliche diagnsotische Spektrum der Molekularpathologie an.

Unsere Schwerpunkte

Histologie
Gewebekundliche Aufarbeitung von allen zur Einsendung gelangenden Gewebetypen entsprechend der Fragestellungen und aktuellen Richtlinien.
Immunhistologie
Standardisierte Visualisierung der Lokalisation von Proteinen in Zellen und Zellverbänden/ Geweben mittels antikörpervermittelter Verfahren im Rahmen der diagnostischen Tätigkeit und zur Charakterisierung therapeutisch relevanter Zielstrukturen.
Histochemie
Nutzung chemischer, meist enzymvermittelter Reaktionen zur Darstellung von Zell- bzw. Gewebeeigenschaften im Rahmen diagnostischer Algorithmen.
Schnellschnitt
Intraoperativ begleitende Gewebeanalyse durch Anfertigung von Gefrierschnitten mit einem präparativ – analytischen Zeitfenster von durchschnittlich 15 Minuten.
Zytologie
Verwendung von Zellpräparationen aus Flüssigkeiten oder Abstrichen zur Diagnostik, die z. B. durch Verfahren der Immunzytologie ergänzt wird.
Obduktion
Ganzheitliche präparative Darstellung von Organsystemen zur Charakterisierung von Krankheitsverläufen und Todesursachen sowie zur Qualitätssicherung in der klinischen Versorgung.
Pathologische Gutachten
Erstellung von Zusammenhangsgutachten und berufsbezogenen Begutachtungen unter besonderer Berücksichtigung gewebebasierender Befunde.

Verfahrenshinweise

Akkreditierung

Die Abläufe (Inspektionsprogramme) im Institut für Pathologie (D-IS-14569-01-00) und dem MVZ-Pathologie (D-IS-19071-01-00) inklusive der ZEM sind entsprechend den Anforderungen der DAkkS und den Angaben in den Urkunden und Urkundenanlagen nach DIN ISO EN/EC 17020 akkreditiert.
Dadurch wird das erforderliche Optimum an objektivierbarer Qualitätssicherung erreicht und kontinuierlich durch interne Audits und unabhängige externe Gutachter überprüft und weiterentwickelt.
Außerhalb der Akkreditierung werden intraoperative Begutachtungen am Standort Salzdahlumer Str. durchgeführt.

Ringversuche

Durch regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen, z.B. zentral durch die QuiP, den Berufsverband Deutscher Pathologen oder die Deutsche Gesellschaft für Pathologie organisiert, erfolgt eine ergebnisorientierte externe Prüfung der Verfahren in der Immunhistologie und Molekularpathologie. Umfangreiche interne Testserien tragen zusätzlich zur Konstanz der Abläufe bei.

Qualitätszirkel

Es werden Qualitätszirkel mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen durchgeführt. Die regelmäßigen Kontrollen durch die KV erfolgen. Es ist sichergestellt, dass alle ärztlichen und technischen Angestellten regelmäßig an zertifizierten Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen.

Konsil

Im Institut für Pathologie besteht bei diagnostisch schwierigen Befunden im eigenen Untersuchungsgut ein intensiv genutztes Zweitbefundungswesen und eine gut etablierte Kooperation mit mehreren in- und ausländischen Instituten für Pathologie.

Eine Liste der Konsilpartner kann auf Wunsch über das Sekretariat des Instituts zur Verfügung gestellt werden. Die Richtlinien des Datenschutzes werden eingehalten.

Unsere Experten für Ihre Gesundheit

Ihr Wohl steht für uns an erster Stelle. Für eine optimale Diagnostik steht Ihnen ein kompetentes Team aus Ärztinnen und Ärzten und weiteren Fachkräften zur Verfügung. 

Chefarzt PathologieDr. Ansgar Dellmann
 Dr. Ansgar Dellmann
Celler Straße 38, 38114 Braunschweig

Unsere Sekretariate und Ambulanzen

ChefarztsekretariatBirgit Bechmann
Celler Straße 38, 38114 Braunschweig

Unsere Mitgliedschaften in Zentren und Netzwerken

Cancer Center Braunschweig
 Cancer Center Braunschweig
Celler Straße 38, 38114 Braunschweig

Unsere Partner

Zentrale Einrichtung für Molekulare Diagnostik
 Zentrale Einrichtung für Molekulare Diagnostik
Celler Straße 38, 38114 Braunschweig
Fax: +49 531 595 3449
Klinische Transfusionsmedizin
 Klinische Transfusionsmedizin
Celler Straße 38, 38114 Braunschweig
Fax: +49 531 595 3758
Praxis für Pathologie
 Praxis für Pathologie
Celler Straße 38, 38126 Braunschweig
Fax: +49 531 595 3449

Wir bieten Ihnen den besten Service

Das Institut für Pathologie im Klinikum Braunschweig und im MVZ des Klinikums bietet eine nach DAkkS akkreditierte moderne histopathologische, zytopathologische und molekularpathologische Diagnostik auf höchstem Niveau an. Zum Leistungsspektrum zählt auch die Obduktionstätigkeit. Erreichbarkeit, Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und enger interdisziplinärer Austausch kennzeichnen unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit den klinischen Partnern.

Befundübermittlung:
Entsprechend Ihrer Anforderungen können die Befunde per Post, per Fax oder auch papierfrei elektronisch übermittelt werden. Kombinationslösungen sind realisierbar. Telefonische Vorabinformation bei Eilbefunden ist möglich.

Einsenderinformationen (Präanalytik):

Übersendung von Untersuchungsmaterial

Das für eine Untersuchung im Institut für Pathologie vorgesehene Patientenmaterial soll in einem, für die jeweilige Untersuchung optimalen Zustand so zügig wie möglich in die Pathologie gebracht werden, damit die entsprechenden Untersuchungen ohne Einschränkungen durchgeführt werden können. 
Für Fragen rund um die Vorbereitung des einzusendenden Untersuchungsgutes verwenden Sie bitte die unten angegebene Telefonnummer des Sekretariates oder unser Kontaktformular.
Einsendegefäße werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt und können über das Sekretariat bestellt werden.

Routinediagnostische Untersuchung mit Formalinfixierung

Die meisten Untersuchungsmaterialien können in Formalin eingesandt werden, wobei darauf zu achten ist, dass es sich um 4% gepuffertes Formalin in ausreichender Menge (1 Teil Gewebe auf 5 Teile Formalinlösung) handelt. Darunter fallen sowohl OP-Präparate, als auch Biopsien und Feinnadelpunktate. 
Das Biopsiegewebe oder Stanzbiopsien für Eilfälle, welche am nächsten Morgen befundet werden sollen, sind bis 16:00 Uhr in das Institut zu liefern. Das Biopsiegewebe oder Stanzbiopsien von Eilfällen, welche am selben Tag befundet werden, sind bis 12:00 Uhr in das Institut zu liefern. 
Bei dringlichen Fällen erfolgt, falls erwünscht, eine unmittelbare telefonische Befundmitteilung (bitte im Untersuchungsantrag die Kategorie "Eilt", "telefonischer Vorabbefund", sowie die Telefonnummer zur Befunddurchsage angeben).

Schnellschnittdiagnostik

Schnellschnitte werden ohne Voranmeldung montags bis freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr durchgeführt. 
Außerhalb dieser Zeiten ist eine Schnellschnittuntersuchung nach vorheriger Vereinbarung möglich. Anmeldungen von Schnellschnitten können unter der Tel.-Nr. 0531 / 595 3315 erfolgen. Eine telefonische Mitteilung der Befundes erfolgt in der Regel 20 Minuten nach Ankunft der Probe in unserem Institut.
Bitte im Antragsschein immer den Vermerk "Schnellschnitt" und die Telefonnummer zur Befundübermittlung angeben. 
Schnellschnittgewebe sollte nativ übersandt werden. Aufgrund von Veränderungen der Gewebestruktur ist von einer Einsendung in 0,9% NaCl-Lösung abzusehen.

Knochenmark/Knochenmarkaspirate

Knochenmarkbiopsien werden in speziellen Probenversandgefäßen (Anforderung über Tel.-Nr. 0531 / 595 3312) in 4% gepuffertem Formalin, inklusive Untersuchungsantrag und Blutbild sowie gegebenenfalls, falls vorhanden, molekularen/zytogenetischen Befunden übersandt. 
Bei Knochenmarkaspiraten und Blutausstrichen bitte mindestens zwei ungefärbte luftgetrocknete Ausstrichpräparate (insbesondere bei Fragestellung nach einem myelodysplastischen Syndrom) oder zytologischen Befund übersenden. Bitte Blutbild und gegebenenfalls weitere labormedizinische Befunde angeben, oder beilegen.

Gynäkologische Zytologie

Bei der gynäkologischen Exfoliativzytologie werden jeweils zwei Präparate (Zervix- und Portioabsstrich) sprayfixiert eingesandt. Bitte die Ausstrichpräparate für eine optimale Qualität rasch nach der Anfertigung fixieren. 

Nicht gynäkologische Zytologie

Ziel der Feinnadelaspirationspunktion (FNA) ist in der Regel die zytologische Abklärung krebsverdächtiger Raumforderungen in verschiedenen Organen. Dabei werden einige hundert bis wenige tausend Zellen durch Unterdruck, welcher in einer Einmalspritze mit 22-23 Gauge Kanüle erzeugt wird, aspiriert, anschließend auf Objektträgern dünn ausgestrichen, sofort fixiert und gefärbt.
Bei Brush-Zytologien wird die Bürste zunächst über den Objektträger "abgerollt", bei endoskopisch gewonnenem Material wird zusätzlich zu direkt angefertigten Präparaten die Bürste im beiliegenden Fixierungsmittel eingesandt. Das im Labor "ausgeschüttelte" Material wird anschließend eingebettet. Bei optimal verarbeitetem Material ist hierdurch selbst bei entnahmebedingtem spärlichen Material eine Aussage über Dignität, Art der Läsion und gegebenenfalls prädiktive molekulare Diagnostik bei Tumoren möglich.
Anfertigung von Ausstrichpräparaten: Nadelinhalt auf Objektträger ausblasen. Hierbei kann noch in der Nadel enthaltendes Material durch erneutes Luftdurchblasen auf einen zweiten und dritten Objektträger aufgetragen werden. Cave: nicht zuviel Material auf einen Objektträger aufbringen, hier eher mehrere Objektträger für unterschiedliche Färbungen herstellen. Der möglichst dünne und gleichmäßige Ausstrich erfolgt unter sanftem Druck mit Hilfe eines zweiten in 90 bzw 180 Grad Winkel aufgesetzten Objektträgers.

Fixation

Lufttrocknung für Pappenheim-Färbung (= MGG): Ausstriche ca. 60 Minuten staubfrei bei Raumtemperatur trocknen lassen (Bsp.: FNA der Speicheldrüse, Schilddrüse, Lymphknoten, Knochenmarkaspirat). 
Weitere Präparate werden für die Papanicolaou- und HE-Färbung fixiert: Hierzu Ausstriche sofort mit alkoholischem Fixationsspray besprühen oder für mindestens drei Minuten in Küvetten mit 96 %igem Alkohol stellen. Objektträger in den Küvetten (bei Lungenpunktionen sogenannte EBUS-Gefässe) stehen lassen und mit den restlichen Präparaten rasch in die Pathologie übermitteln.

Molekularpathologie

Blutproben zur molekularpathologischen Mutationsanalyse in mit EDTA versetzen Monovetten einsenden.

Versandmaterial und Formulare:
Auf Anforderung stellen wir Ihnen normierte Gefäße, Medien, Verpackungsmaterial und Begleitscheine für den Versand von Untersuchungs- bzw. Probenmaterial zur Verfügung. Bei besonderen Fragestellungen wird Material von uns zu einer konsiliarischen Begutachtung an ausgewiesene externe Experten (z. B. Leiter von Referenzzentren oder anderen auf dem speziellen Gebiet wissenschaftlich arbeitenden Instituten) versandt. Sie werden von uns automatisch darüber informiert, dass wir eine solche konsiliarische Untersuchung eingeleitet haben. Bitte nutzen Sie das nachfolgende Anforderungsformular um mit uns in Kontakt zu treten.

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