Selbst gebacken, selbst gespendet: Zwei Schülerinnen engagieren sich für Kinderonkologie

Die Schülerinnen Mia und Ronja backen für die Kinderonkologie des Städtischen Klinikums.
Die meisten von uns werden traditionelle Kuchenverkäufe an Schulen kennen, um die Klassenkasse aufzubessern oder besondere Schulveranstaltungen zu ermöglichen. Zwei Schülerinnen der 6. Klasse der IGS Querum haben jetzt allerdings für den guten Zweck gebacken und verkauft: Mit selbst gebackenen Muffins und Kuchen sammelten die beiden Mädchen Mia und Ronja an einem Schultag 120 Euro für die Kinderonkologie des Städtischen Klinikums Braunschweig. Die Familien der beiden elfjährigen Mädchen rundeten den Betrag auf 300 Euro auf.
Kuchenverkauf hat an der IGS Querum Tradition. Doch Ronja hatte die Idee, sich für andere Kinder zu engagieren: „Ich finde, dass wir uns auch um andere Kinder kümmern sollten, die gerade krank sind – und da habe ich Mia gefragt, ob sie mitmachen möchte.“ Ihre Freundin Mia war gleich dabei. „Als Ronja mich gefragt hat, wusste ich sofort: Ich mache mit! Es hat so viel Spaß gemacht und ich finde es toll, dass wir helfen können.“
Schon im Vorfeld nahmen die beiden Kontakt zu Katja Koslowski, Sozialarbeiterin in der Kinderonkologie auf, um zu besprechen, was die jungen Patientinnen und Patienten auf der Station besonders freuen würde. Mit einer konkreten Liste im Gepäck gingen Mia und Ronja anschließend einkaufen.
Dabei dachten sie an die besonderen Hygienestandards auf der Station und wählten vor allem robuste, abwischbare Spielwaren aus Plastik, die sich leicht desinfizieren lassen. Ganz praktisch dachten sie auch an die Technik: Sie legten Batterien für elektronische Spiele dazu und bewahrten den Kassenbon auf, um im Bedarfsfall einen Umtausch zu ermöglichen.
Am ersten Ferientag brachten sie die Geschenke gemeinsam mit ihren Müttern in die Kinderonkologie. Zu den besonderen Favoriten der beiden gehörten ein Lego‑Haus aus der Lego‑Friends‑Reihe und Lego‑Blumen – Spielsätze, die nun auf der Station für kleine Bauprojekte sorgen und den Kindern deutlich Freude bereiten.
Sozialarbeiterin Katja Koslowski ist beeindruckt: „Mia und Ronja haben sich unglaublich für uns eingesetzt! Sie haben nicht nur Geld gesammelt, sondern auch ihre Zeit und ihre Ideen investiert und große Umsicht bewiesen. Wir freuen uns sehr über diese schöne Spende, die den Kindern auf der Station sicherlich viel Freude machen wird.“
Das Engagement von Mia und Ronja ist ein beeindruckendes Beispiel für Unterstützung von Kindern für Kinder und für Solidarität und Mitgefühl schon in ganz jungen Jahren. Das Städtische Klinikum Braunschweig bedankt sich herzlich bei beiden Mädchen und ihren Familien.
Aktuelle Zahlen-Daten-Fakten zum Klinikum
Mit 1.475 vollstationären Planbetten sowie 24 teilstationären Planbetten und 4.489 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus (fast 5.000 inkl. Tochtergesellschaften) ist das Klinikum Braunschweig eines der größten Arbeitgeber in der Region. Es versorgt als Krankenhaus der Maximalversorgung auf universitärem Niveau die Region Braunschweig mit rund 1,2 Millionen Einwohnern.
Mit 22 Kliniken, 10 selbstständigen klinischen Abteilungen und 8 Instituten wird nahezu das komplette Fächerspektrum der Medizin abgedeckt. Pro Jahr werden mehr als 50.000 Patienten stationär und rund 200.000 ambulant behandelt.
Zwei Standorte gehören zum Städtischen Klinikum:
- Klinikum Salzdahlumer Straße (zukünftig Fichtengrund)
- Klinikum Celler Straße
und das skbs Reha-Sportzentrum in der Nîmes Straße und das Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) in der Theodor-Heuss-Straße.
Das Klinikum hat einen Umsatz von rund 460 Millionen Euro pro Jahr.