Dr. Ansgar Dellmann wird zum 1. April neuer Chefarzt des Instituts für Pathologie am Klinikum-Standort Celler Straße. Der 56-Jährige folgt auf Prof. Dr. Nikolaus Gaßler (M.A.), der das Klinikum Braunschweig nach fünf Jahren an der Spitze des Instituts auf eigenen Wunsch verlässt. Prof. Gaßler wechselt an das Universitätsklinikum Jena.

„Dr. Dellmann kennt das Institut seit vielen Jahren und wird es auf hohem Niveau fortführen und weiterentwickeln", ist sich Klinikum-Geschäftsführer Dr. Andreas Goepfert sicher. Denn der neue Chefarzt arbeitet bereits seit August 1999 im Institut, anfangs noch als Assistenzarzt, seit März 2004 als Leitender Oberarzt. „Wir wissen daher, was wir an Herrn Dr. Dellmann haben“, betont auch Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz.

Ursprünglich hatte der in Marl gebürtige Pathologe in Münster mit der Fächerkombination katholische Religion und Germanistik auf Lehramt studiert. 1994 folgte der Schwenk zum Studium der Humanmedizin in Gießen. Anschließende Ausbildungsstationen des angehenden Arztes waren das Institut für Pathologie der Berufsgenossenschaftlichen Krankenanstalten Universitäts-klinikum Bergmannsheil in Bochum, das Sanitätszentrum 217 der Bundeswehr in Kassel, das Institut für Pathologie der Städtischen Krankenanstalten Bielefeld Mitte sowie die Abteilung für Urologie des Evangelischen Krankenhauses Oberhausen. Dr. Dellmann ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Sein Vorgänger Prof. Dr. Gaßler hatte seine Laufbahn am Pathologischen Institut der Universität Heidelberg begonnen. Nach seiner Habilitation folgte der Mediziner 2005 einem Ruf an das Universitätsklinikum der RWTH Aachen auf eine W2-Professur für Pathologie. 2014 übernahm Prof. Gaßler die Leitung des Instituts für Pathologie des Klinikums Braunschweig. „Wir danken ihm für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg in seiner neuen Wirkungsstätte“, sagt Dr. Goepfert.

Das Institut für Pathologie am Klinikum-Standort Celler Straße leistet makroskopische, mikroskopische und molekularpathologische Untersuchungen zu allen Gebieten der Medizin. Zytologische, histologische, molekularpathologische Leistungen werden dort nicht nur für zahlreiche Kliniken und Arztpraxen der Region, sondern auch für überregionale Einsender erbracht. Insgesamt nimmt das Institut rund 50.000 Untersuchungen von Zell- und Gewebeproben pro Jahr vor. Dazu kommen jährlich ca. 150 Obduktionen.

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