Gesundheitsministerin Daniela Behrens hat am heutigen Donnerstag einen Förderbescheid über insgesamt 29 Millionen Euro an das Städtische Klinikum Braunschweig übergeben.

Für das Land Niedersachsen ist die wirtschaftliche Sicherstellung der Krankenhausversorgung von großer Bedeutung. Deshalb beteiligt sich das Gesundheitsministerium jedes Jahr mit Investitionsförderungen, um den Versorgungsauftrag sicherzustellen und für die Region eine angepasste Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Mit diesen Finanzmitteln wird die Umsetzung des „Zwei-Standorte-Konzepts“ gefördert. Aktuell befindet sich der zur Gesamtmaßnahme gehörende „Neubau Ost“ vor der Fertigstellung. Mit dessen Inbetriebnahme werden alle klinischen Funktionsstellen des Standortes Holwedestraße bis 2023 in die neue Zentralklinik einziehen, welche in das Zwei-Standorte-Konzept eingebettet ist. Dadurch wird die Konzentration aller Klinikums-Leistungen auf die Standorte Salzdahlumer Straße und Celler Straße ermöglicht. Im Rahmen des Projektteils „Neubau Ost“ und „Neubau Süd“ sind weitere Fördertranchen in etwa gleicher Höhe vom Land Niedersachsen zugesagt. Das bietet dem Klinikum eine klare Perspektive für diese Vorhaben.

Ministerin Daniela Behrens erklärt dazu: „Die zusätzlichen Belastungen der Krankenhausträger während der Corona-Pandemie sind mir sehr bewusst. Diesen zu trotzen und eine weiterhin zuverlässige und tragfähige medizinische Versorgung sicherzustellen, bedeutet eine enorme Kraftanstrengung. Umso mehr freut es mich, dem Städtischen Klinikum in Braunschweig, dem einzigen Maximalversorger in der Region, heute einen weiteren Bewilligungsbescheid für den 2. und 3. Bauabschnitt der Investitionsmaßnahme „Betriebsstellenzusammenführung 3 auf 2 Standorte“ in Höhe von 29 Millionen Euro überreichen zu können. Dies ist ein weiterer Beitrag, damit das Städtische Klinikum gut aufgestellt ist, um den vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.“

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum betonte die herausragende Rolle des Städtischen Klinikums für die Gesundheitsversorgung in der ganzen Region. „Das Städtische Klinikum leistet einen maßgeblichen Versorgungsbeitrag in der Pandemie.“ Das Zwei-Standorte-Konzept sei ein Modernisierungsprozess ohne Gleichen im laufenden Betrieb, eine riesige Kraftanstrengung über viele Jahre, um diese Bedeutung für die regionale Versorgung des Maximalversorgers dauerhaft zu sichern. „Ich danke dem Land Niedersachsen für seine Unterstützung bei dieser großen Aufgabe.“ Die kommunalen Krankenhäuser könnten die immensen Investitionskosten nicht alleine stemmen.

Downloads