Das Corona-Virus verändert das (Zusammen-)leben auf eklatante Art und Weise. Das gilt auch für Familien. Zwischen Homeoffice, Homeschooling und Betreuung auf engem Raum kommen sowohl Eltern, als auch Kinder an ihre Grenzen. Wo nicht nur der Kontakt zu Freunden, Verwandten und sozialen Netzwerken fehlt, sondern auch Beratungsangebote und Unterstützung wegfallen, liegen vielerorts die Nerven blank.

In dieser angespannten Situation macht das Klinikum Braunschweig deutlich: Die Mitarbeitenden des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) sind weiterhin erreichbar. Leiterin Dr. Antje Mey stellt klar: „Wir sind telefonisch für unsere Patientinnen und Patienten da. Uns ist wichtig, dass Familien weiterhin Ansprechpartner für ihre individuellen Fragen und Probleme finden.“ Darüber hinaus finden in medizinisch dringenden Fällen persönliche Vorstellungen statt. Eltern werden gebeten, vorher anzurufen (Telefon: 0531 595 1236), damit in einem Gespräch die Dringlichkeit und gegebenenfalls notwendige Vorstellung besprochen werden kann.

Für Fragestellungen bezüglich des Themas Epilepsie ist die Sprechstunde telefonisch (0531 595 1326) erreichbar. Auch die bereits vereinbarten Kontrolltermine finden wie gewohnt statt, sofern keine Infektion der Patientinnen/Patienten oder der Begleitperson vorliegt. Für Rezepte gilt: Diese können telefonisch bestellt werden und werden dann verschickt.

Stichwort: Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ)
Das Sozialpädiatrische Zentrum Braunschweig hilft Eltern in vielen Fragen zur Entwicklung ihrer Kinder weiter. Das Zentrum ist eine selbständige Abteilung der Kinderklinik. Schwerpunkt ist die Diagnostik und Beratung sowie ärztliche Therapie von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen. Förderung sowie nichtärztliche Therapien erfolgen in den meisten Fällen durch niedergelassene Therapeutinnen und Therapeuten.