In der Medizinische Klinik IV; Geriatrie, des Klinikums Braunschweig startet zum 15. Februar PD Dr. Matthias Görnig als neuer Chefarzt.

Der 54-jährige ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, für Innere Medizin/gesamte Innere Medizin sowie für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Darüber hinaus verfügt er über Zusatzqualifikationen in Geriatrie und Palliativmedizin. PD Dr. Matthias Görnig war zuletzt Chefarzt der Klinik für Geriatrie der Asklepios Klinik Weißenfels. Der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz ist sich sicher, dass Görnig die optimale Besetzung für die Leitung der Klinik ist: „Er ist ein erfahrener Mediziner und vielseitig qualifiziert. Das passt gut zur Geriatrie, die ein breit gefächertes Fachgebiet ist.“

Der in Neumünster geborene Görnig studierte Medizin an der Universität Hamburg. Nach seiner Promotion 1994 an der Universität Hamburg folgte 2013 die Habilitation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dort hat er von 1994 bis 2012 in verschiedenen Funktionen gewirkt und war zuletzt Facharzt für Innere Medizin in Weiterbildung für die Zusatzbezeichnung Geriatrie in der Klinik für Geriatrie des Universitätsklinikums Jena, bevor er die Position als Leitender Oberarzt am Helios Klinikum Aue einnahm. Im Jahr 2015 übernahm PD Dr. Görnig als Chefarzt die Klinik für Geriatrie am Städtischen Klinikum Dresden, zwei Jahre später wechselte er als Chefarzt in die Asklepios Klinik Weißenfels.

Zu Görnigs medizinischen Schwerpunkten zählen sowohl die Alterstraumatologie, als auch die kardiologischen und internistischen Krankheitsbilder. Zudem ist der Mediziner Experte auf den Gebieten der Altershaut und der Versorgung chronischer Wunden sowie der Neurogeriatrie einschließlich Schluckendoskopie sowie auf dem Gebiet der Palliativmedizin. Görnig sagt: „Die Frührehabilitation nach einem Akutereignis in der Geriatrie gewinnt weiter an Bedeutung und verhindert den Verlust von Selbstversorgung und Selbstständigkeit im hohen Alter. Besonders das interdisziplinäre Arbeiten mit der Pflege, den therapeutischen und sozialmedizinischen Dienst macht das Fachgebiet so attraktiv“.

Besonders freut er sich auf die vielen Möglichkeiten von Kooperationen in der Altersmedizin am Forschungsstandort Braunschweig.

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