Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar haben führende Urologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Pathologen aus den USA, China und Deutschland eine multidisziplinäre uro-onkologische Tumorkonferenz organisiert. Konkret werden Mediziner aus dem National Cancer Center in Peking (China), der Mayo Clinic Urology in Rochester (USA) und dem Klinikum Braunschweig teilnehmen. Gemeinsam besprechen die Experten die optimale Behandlung von Patienten mit Blasenkrebs, Nierenkrebs und Prostatakrebs-Erkrankungen. Eine Dreiviertelstunde werden die Experten via Internet über verschiedene Fälle beraten.

Die Idee zu diesem fachlichen Austausch entstand bei einer Tagung des National Cancer Instituts in Peking, bei der Prof. Dr. Peter Hammerer als europäischer Sprecher vertreten war. Der Chefarzt der Klinik für Urologie und Uroonkologie am Klinikum Braunschweig sieht in der globalen Kooperation viele Vorteile: „Wir Mediziner profitieren von dem interdisziplinären Austausch und den Erfahrungen der anderen, denn Krebserkrankungen sind ein globales Problem. Die Patienten wiederum können sich sicher sein, dass die Beratung über ihre Behandlung die verschiedenen Aspekte einschließt und auf höchstem fachlichem Niveau erfolgt.“