Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Riddagshausen waren in der Kinder- und Jugendklinik in der Holwedestraße im Einsatz – allerdings nur zum Spaß. Denn Max Wehner, Kinderkrankenpfleger der Station K5, und selbst ehrenamtlicher Feuerwehrmann hatte seine Kameraden eingeladen, um den Kindern einen kurzweiligen Nachmittag zu bereiten.

Ihre Motivation: „Wir wollten den Kindern eine Freude machen und eine Möglichkeit geben, aus dem für sie öden Klinikalltag zu entfliehen“, erläuterte Max Wehner. Daher fuhr er mit seinem Team und dem Feuerwehrauto ins Klinikum. Nachdem die kleinen Patienten der Stationen K1, K2 und K5 das Einsatzfahrzeug anfangs nur ehrfürchtig bestaunt hatten, probierten sie unter Anleitung kurz darauf bereits das zielgenaue Löschen mit Wasser selbst aus. Max Wehner und seine Feuerwehrkameraden zeigten ihre Ausrüstung und demonstrierten, wie sie sich bei einem Einsatz fortbewegen. „Neben den kleinen Patienten der einzelnen Stationen haben wir auch Kinder, die von uns behandelt werden, aber gerade nicht stationär hier verweilen, mitsamt ihren Eltern eingeladen“, sagte Irmgard Schene vom Psychosozialen Dienst Kinderonkologie.

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