Dank einer großzügigen Spende von Angehörigen eines ehemaligen Patienten des Klinikums Braunschweig konnte Christine Wolnik, 1. Vorsitzende des Vereins „Freunde und Förderer des Städtischen Klinikums Braunschweig e. V.“, zwei sogenannte Blutmischwaagen an Dr. Henk Garritsen, Chefarzt des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin, übergeben.

„Diese Geräte werden bei der Blutspende eingesetzt“, erläutert Dr. Garritsen. „Das Blut des Spenders gelangt über eine Kanüle in einen Sammelbeutel und wird dort mit einem Anti-Gerinnungsmittel vermischt. Die Beutel liegen auf einer sich ständig bewegenden Wippe, um die Vermischung zu gewährleisten. Gleichzeitig können wir ablesen, wie viel Blut abgenommen wurde“, so Dr. Garritsen und fügt lächelnd hinzu: „Nicht das wir versehentlich zu viel Blut abnehmen, wir sind ja keine Vampire.“

Mit den neuen Geräten soll die Spendetätigkeit im Blutspendedienst des Klinikums, der seit November auch die Zulassung für Vollblutspenden hat, intensiviert werden, um die Eigenversorgung mit Blutkonserven zu verbessern. „Wir benötigen im Jahr ca. 18.000 Blutkonserven, das entspricht 4.500 Liter Blut“, führt Dr. Garritsen aus.

Derzeit müssen die Blutkonserven von externen Blutspendediensten eingekauft werden, was zu Engpässen führen kann.

Aber die schönsten Geräte nutzen nichts ohne Blutspenderinnen und Blutspender. Wer also etwas von seinem Blut abgeben möchte, kann dieses auch im Klinikum Braunschweig tun. Einfach unter Telefon 0531 / 595-3669 oder per E-Mail blutspendedienst@klinikum-braunschweig.de einen Termin ausmachen.

Institut für Klinische Transfusionsmedizin des Klinikums Braunschweig

Das Institut für Klinische Transfusionsmedizin versorgt mit seinem Team Patienten des Klinikums Braunschweig, anderer Krankenhäuser und niedergelassener Ärzte mit Blutprodukten und diagnostischen Leistungen.

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